Nahtoderfahrungen

Für einen Themenabend in unserer Gemeinde, hatte ich nach einem passenden Song zum Thema „Nahtoderfahrungen“ gesucht. Trotz intensiver Recherche hatte ich nichts gefunden. Daher entschied ich mich zu einer Eigenkomposition. Hier eine Hörprobe:

 

 

 

Informationen zu Nahtoderfahrungen

 

Von Nahtoderfahrungen berichten immer wieder Menschen, die zum Beispiel nach Unfällen klinisch tot waren und reanimiert werden konnten. Sie berichten häufig von einem dunklen Tunnel, an dessen Ende ein helles, göttliches Licht erscheint. Sie erleben eine nie empfundene Liebe und Wärme, sehen Lichtgestalten, treffen bereits verstorbene Menschen, haben das Gefühl von Frieden und Schmerzlosigkeit. Manche hören unglaublich schöne Musik und viele wollen diesen Ort nicht wieder verlassen und es ist für sie die schönste Erfahrung, die sie je gemacht haben. Wieder andere erleben den Ablauf ihres Lebens wie im Zeitraffer, ihr Lebensfilm spult sich binnen kürzester Zeit ab. Andere haben schreckliche Erfahrungen, sie erzählen davon, die Hölle gesehen zu haben.

 

Bedingt durch eine Reanimation müssen sie zurück in ihren Körper, was viele als sehr negativ, kalt und schmerzvoll beschreiben. 

 

Prof. Hubert Knoblauch von der Technischen Universität Berlin nahm eine statistische Umfrage unter 2044 ausgewählten Deutschen vor. Er stellte fest, dass rund 4 % der Befragten eine Nahtoderfahrung machten. Diese Nahtoderfahrungen waren gleichmäßig verteilt über Ost- und Westdeutschland, Männer und Frauen, Norden und Süden, Großstädte und Dörfer, Protestanten und Katholiken. Hochgerechnet auf die gesamte Bevölkerung Deutschlands erlebten demnach etwa 3,3 Millionen Menschen eine Weiterexistenz in einem Zustand der Todesnähe.

 

Nahtoderlebnisse treten durch die moderen Reanimationsmedizin heutzutage sicherlich öfter auf, als früher. Es sind dennoch keine rein neuzeitlichen Phänomene, es gibt durchaus auch historische Berichte.  Die in der Bibel beschriebene Wandlung des Saulus zum Paulus könnte zum Beispiel aus einer Art Nahtoderfahrung resultieren.

 

Ist eine Nahtoderfahrung nur ein Produkt eines sterbenden Gehirns oder gibt es eine Weiterexistenz nach dem biologischen Tod?

 

Erhält das Gehirn, bedingt durch einen Herzstillstand, über ungefähr 15 Sekunden keinen Sauerstoff mehr, stellt es seinen Betrieb ein, es geht in den Zustand der Bewusstlosigkeit über. Wenn Nahtoderfahrungen nur ein Produkt eines sterbenden Gehirns wären, dürften in der Phase der Bewusstlosigkeit Nahtoderlebnisse nicht möglich sein.  

 

Da Nahtoderlebnisse aber auch während der Bewusstlosigkeit in Todesnähe gemacht werden, ist von einer Existenz des Bewusstseins unabhängig von einem funktionsfähigen Gehirn auszugehen. Das Gehirn ist als eine Art Empfänger anzusehen, das nicht mehr funktioniert. Das „Ich“, die „Persönlichkeit“repräsentiert sich im Zustand der Bewusstlosigkeit nicht mehr im biologischen Körper, besteht aber unabhängig davon auch außerhalb des eigenen Körpers weiter.

 

Dafür sprechen Erlebnisse von Betroffenen, die genau in der Phase des fehlenden Bewusstseins gemacht wurden. So berichteten sie von Vorgängen und Hilfsmaßnahmen am Unfallort, die sie aufgrund des fehlenden Bewusstseins eigentlich nicht hätten beschreiben können. Andere können detaillierte Angaben zu der an ihnen vorgenommenen Operation machen, die bei Herzstillstand und klinischem Tod vorgenommen wurden.

 

Empfehlung

     

DVD 60 Minuten: „An der Schwelle zum Jenseits“, Matthias-Film, Dokumentation von Rainer Fromm und Simone Kienast

 

 

 

 

 

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